Zehn Jahre Infrastrukturkommission - eine Zwischenbilanz?

Im Zuge einer umfangreichen städtebaulichen Entwicklungsoffensive Anfang der 90er Jahre wurde 1994 die Infrastrukturkommission zur Abstimmung der erforderlichen technischen und sozialen Infrastruktur mit den angestrebten Wohnbauquantitäten unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten gegründet. Unter dem Vorsitz des Stadtbauamtes wurden Vertreter sämtlicher mit technischer und sozialer Infrastruktur befasster Bereiche und Institutionen bis hin zum Wiener Bodenbereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds und dem Wirtschaftsförderungsfonds berufen. Für die Aufbereitung fachspezifischer Themenbereiche sind sechs Arbeitsgruppen zuständig. Nach zehn Jahren Arbeit kann nun eine sehr positive Zwischenbilanz gezogen werden. Eine Vielzahl an umgesetzten Projekten und die damit einhergehenden positiven Veränderungen in der Struktur und den Kennzahlen der Stadtentwicklung belegen eine gesteigerte Effizienz in der Infrastrukturplanung und Umsetzung ebenso, wie kostensenkende Effekte auf die Wohnbauprojekte. Durch das ständige Abwägen und Abstimmen unterschiedlichster Materien entstand auch ein ganzheitliches und praxisorientiertes Steuerungsinstrument für die Stadtentwicklung Wiens.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Perspektiven 2004, 8, S 7-11
Jahr: 
2004
Bestellnummer: 
3514