Stadtstaat - Utopie oder realistisches Modell?

Buchumschlag

Eine interdisziplinäre Autorenschaft setzt sich mit dem Phänomen Stadtstaat auseinander, um eine gesellschaftliche Diskussion über die Positionierung eines Kleinstaates in Europa und in einer globalisierten Welt einzuleiten. Dabei steht nicht nur die Begrifflichkeit, die Theorie und Empirie des Phänomens „City State“ im Mittelpunkt, sondern auch die Frage wie der Stadtstaat durch Eigenschaften wie Machtbalance, Souveränität, Universalität und Neutralität Vorteile zieht. Weiters wird die Frage reflektiert, ob und wie sich das City State-Konzept politisch umsetzen lässt. Dies wird aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet. Wichtige Aspekte sind dabei die Übertragbarkeit auf Länder wie die Schweiz, die Ursachen für die wohlstands- und makroökonomischen Vorteile, die Performance gegenüber Flächenstaaten sowie die (direkt-)demokratische Ordnung im Vergleich zu Flächenstaaten. Anliegen der vorliegenden Publikation ist es, einen gesellschaftlichen Diskurs darüber einzuleiten, wie sich ein Kleinstaat in einer globalisierten Welt integrieren, positionieren und präsentieren soll, ohne seine Eigenständigkeit und Identität zu verlieren und ohne seine Standortvorteile und seine Wertordnung aufzugeben.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Zürich: NZZ Verlag 2011, 241 S.
ISBN: 
978-3-03823-708-2
Jahr: 
2011
Bestellnummer: 
A-611-284