Stadtmarketing: mehr als Stadtentwicklung. Die Wiederbelebung der Innenstädte

In vielen Stadtzentren sinken seit Jahren die Passanten-Frequenzen. Damit wird die Standortattraktivität beeinträchtigt. Die ständig wachsenden Einkaufszentren an der Peripherie üben einen starken Druck auf die Innenstädte aus. Die Symptome dieser „Innenstadt-Krankheit“ sind immer dieselben: sinkende Frequenzzahlen führen zu Umsatzeinbußen. So wurden vielerorts teure Imagekampagnen gestartet und ausgefeilte Kommunikationsstrategien entwickelt. Dies allein reicht jedoch nicht – Werbung allein ist zu wenig. Somit bedarf es umfassender, ganzheitlicher und nachhaltiger Stadtmarketingstrategien und -aktivitäten und das bedeutet, dass der Bürger mit seiner kritischen Meinung das Maß aller Dinge ist und die konkreten Zielsetzungen des Stadtmarketings mitbestimmt. Die Betroffenen in der Stadt müssen zu motivierten Beteiligten gemacht werden, die gemeinsam die Chance auf eine positive Innenstadtentwicklung ergreifen. Der Autor führt letztlich auch erfolgreiche Stadtmarketingprojekte an, wie die Städte Haag, Eferding, Radstadt, Maria Saal und Jenbach.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Kommunal 2004, 10, S. 20-22
Jahr: 
2004
Bestellnummer: 
3453