Neue Aufgaben für die Stadtentwicklung

Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind im Wohnungswesen, in der Infrastruktur, in der zunehmenden Segregation und schwierigen Integration, im Bildungswesen, im Städtebau, am Arbeitsmarkt und letztlich – nüchtern betrachtet – in den kommunalen Haushalten zu spüren. Der Autor zeigt auf, welche Diskussionen in Deutschland bereits in Gang gesetzt wurden und welche Perspektiven sich für die Kommunen am Beginn eines tief greifenden Wandels abzeichnen. Er zieht zwei Schlussfolgerungen: Erstens darf Schrumpfen und damit verbundene Prozesse und Ergebnisse nicht generell als Gefahr gesehen werden, es ergeben sich auch Chancen daraus. Und zweitens sind intensive Dialoge zu initiieren, deren Basis die Einbindung aller Beteiligten sein muss.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Der Städtetag 2006, 4, S. 19-23
Jahr: 
2006
Bestellnummer: 
3893