Integrierte Stadtentwicklung in Europa

Integrierte Stadtentwicklung ist durch räumliche, zeitliche und sachliche Abstimmung charakterisiert. Entgegen den 1960er und 1970er Jahre wird heute, anstelle einer unbeweglichen, verzahnten Strategie, vielmehr auf akteurs-, prozess- und umsetzungsorierte Planung gesetzt. Der Artikel geht der Veränderung der integrierten Entwicklungsplanung im Laufe der Jahrzehnte nach und erläutert das veränderte Handeln der Städte aufgrund von Globalisierung, Strukturwandel und nicht zuletzt demografischen Wandel. Sinning widmet sich besonders der „Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“, durch die der strategische Ansatz eine politische Verankerung erfuhr. Hier wurden Grundlagen für eine neue Stadtpolitik in Europa geschaffen, deren erste Bilanz demnächst gezogen wird.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Raumplanung 2008, 140, S. 193-198
Jahr: 
2008
Bestellnummer: 
4400