Gewinnen, verlieren, transformieren: die europäischen Stadtregionen in Bewegung

Buchumschlag

Der Band geht auf eine Tagung des Fachgebietes Stadterneuerung/Stadtumbau der Universität Kassel und der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung in Kassel im Jahr 2007 zurück und widmet sich primär der Frage nach den Vorläufern und der Entstehungsgeschichte urbaner Governance-Strukturen in Deutschland. Es geht einerseits darum, das Verhältnis und die Konstellationen der bestimmenden Kräfte im Feld der Stadtproduktion empirisch zu bestimmen und andererseits die Bedeutung und Relevanz der Form und Intensität der Interaktion zwischen den Akteuren in Hinblick auf die Schaffung einer Governance-Struktur näher zu beleuchten. Welcher Akteure, Strategien, Strukturen und Partnerschaften bedarf es, um urbane Governance zu realisieren? Dazu analysieren verschiedene AutorInnen die Themenbereiche „Staatsverständnis im Wandel“, „Staatliche Aufgabenerledigung im Wandel“, „Unternehmerische Stadtentwicklung“ und „Zivilgesellschaft im Wandel“ anhand von konkreten historischen und aktuellen Entwicklungen in Städten: Stadterweiterung von Hanau a.M., Städtebaupläne in der Rheinprovinz, lokale Governance in Göttingen, Stadt- und Hafenentwicklung in London und Hamburg, lübeckische Hauptschifffahrtsstraßen, Magdeburger Gartenvorstädte, deutsche Arbeiterkolonien, Haberland und Sommerfeld in der Berliner Stadtentwicklung, Kommunale Wohnungsversorgung der „Bürgerlichen Frauenbewegung“, der Regionalplan von New York und die Rotterdamer Projektgruppen.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Berlin: Reimer 2011, 261 S.
ISBN: 
978-3-496-01436-2
Jahr: 
2011
Bestellnummer: 
A-614-263