Frei-Raum in Gemeinden als Orte kommunalen Alltags

Ein Brunnen macht noch keinen Dorfplatz. Die AutorInnen unterstreichen die Bedeutung kommunaler Freiräume als materielle Grundlage des gemeinschaftlichen und nachbarschaftlichen Lebens in Orten und Gemeinden. Dabei geht es nicht nur um die Schaffung und Bereitstellung von Grünflächen, sondern auch um die Dimensionierung des Straßenraumes. Welche und wie viele Freiräume eine Gemeinde benötigt, sollte neben den gesetzlichen Vorgaben primär von den grundlegenden Bedürfnissen der Bevölkerung abhängig gemacht werden. Unterschiedliche Nutzergruppen und Möglichkeiten der Nutzung bzw. das Ausmaß der Nutzungsoffenheit müssen bei einer nachhaltigen Freiraumplanung bereits im Vorfeld mitbedacht werden, wobei gute Planung in erster Linie Organisation und nicht Dekoration bedeutet.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Kommunal 2009, 2, S. 54-58
Jahr: 
2009
Bestellnummer: 
4447