Die Jungen surfen, die Alten telefonieren

Smartphones und Tablet-PCs stellen die Verwaltungen in der Kommunikation mit ihren Bürgerinnen und Bürgern vor neue Herausforderungen. Neben der raschen Kontaktaufnahme und der Kostenersparnis dürfen jedoch herkömmliche Informationskanäle nicht unterschätzt werden. Es ist essentiell, die Vorlieben der Bevölkerung zu kennen, um ihnen ein optimales Angebot zu bieten. Facebook-Seiten werden etwa zu einem großen Teil für Ankündigungen und Berichte genutzt, die aktive BürgerInnenbeteiligung wird meist außer Acht gelassen. Das Zauberwort scheint eine zielgruppenspezifische Kommunikation und Cross Communication zu sein. E-Government-Dienste sollten gemeinsam mit einer Social-Media-Strategie geplant werden, Schnittstellen müssen zu herkömmlichen Prozessen geschaffen werden. Im Fokus liegt jedoch immer das gesamte Management der Verwaltungsprozesse.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Innovative Verwaltung 35(2013), 5, S. 13-15
Jahr: 
2013
Bestellnummer: 
5995