Burgenland: Die finanzielle Zukunft der Gemeinden

Finanzen Gemeinden Burgenland

 [März 2018] Peter Biwald, Geschäftsführer des KDZ, wurde eingeladen, bei der Jahreskonferenz des GVV Burgenland (Gemeindevertreterverband) über die finanzielle Zukunft der Gemeinden zu diskutieren. Rund 400 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Gemeinderäte aus dem Burgenland folgten der prominent besetzen Podiumsdiskussion am 10.3.2018 in Raiding. Erörtert wurde, wie sich die derzeitigen Finanzen darstellen und welche künftigen Herausforderungen sich die burgenländischen Gemeinden stellen müssen.

Finanzen

Die burgenländischen Gemeinden stehen im Vergleich zu anderen Bundesländern finanziell gut da. Diese Tatsache ist insofern bemerkenswert, da sie im Durchschnitt die geringste Finanzkraft haben und somit die schlechteste Finanzmittelausstattung. Durch geringe Personal- und Verwaltungsausgaben sowie geringe Transferlasten wird dies ausgeglichen. Die Transferlasten sind die niedrigsten in Österreich: Die Krankenanstaltenumlage ist mit 25 Euro je Einwohnerin/Einwohner ein Bruchteil im Vergleich zu anderen Bundesländern. Gutes Gemeindemanagement und gute Rahmenbedingngen durch das Land machen es möglich, dass sich die burgenländischen Gemeinden trotz geringer Einnahmen finanziell gut präsentieren.

Im Bild (v.l.n.r.): KDZ-GF Peter Biwald, Gemeindebund Präsident Alfred Riedl, SPÖ-Landesrat Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann Hans Niessl, Landesrätin Astrid Eisenkopf, GVV-Präsident Erich Trummer, Gemeindebund Vizepräsident Rupert Dworak Foto: GVV Burgenland

aus: Österreichischer Städtebund (Hg.): Stadtdialog 02/2018, S.41