Öffentliche Verwaltungskommunikation

Öffentliche Verwaltungskommunikation

In den letzten Jahrzehnten ist ein vermehrter Einsatz von Information als Mittel zur Erfüllung von Staatsaufgaben festzustellen. Die Verwaltung stellt sich selbst dar, klärt auf, gibt Empfehlungen oder warnt vor Gefahren. Diese Art der Kommunikation zwischen öffentlicher Verwaltung und Bevölkerung wirft zugleich zahlreiche Fragen auf, die zum Teil das Demokratieprinzip betreffen, zum Teil Grundrechts- oder Kompetenzprobleme ansprechen oder rechtsstaatsprinzipielle Anforderungen an die verfahrensrechtlichen Regelungen tangieren etc. Die vorliegende Arbeit bereitet die Inhalte und Strukturen der öffentlichkeitsbezogenen Informationstätigkeit der öffentlichen Verwaltung auf und bietet so gleichzeitig eine Gesamtdarstellung derselben. Anhand konkreter Beispiele werden die Öffentlichkeitsarbeit als Form der staatlichen Selbstdarstellung, die Aufklärung, die Empfehlung und die Warnung abgehandelt und ein konstruktiver Beitrag zur rechtlichen Fundierung dieser speziellen Form der Staatskommunikation gegeben. Die Publikation ist ein sehr umfassendes und empfehlenswertes – wenngleich auch nicht unbedingt einfach erschließbares – Werk zum Thema Kommunikation und Transparenz in der öffentlichen Verwaltung.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Wien: Springer 2007; 478 S.
Jahr: 
2007
Bestellnummer: 
A 408 133